Themenschwerpunkt Alte Musik - Gesang

In
einem viersemestrigen Zyklus werden die vier Gesangsschulen Italien,
Deutschland, England und Frankreich bearbeitet. Grundlage für die
Vokalmusik des Barock ist das Studium der italienischen Schule des 17.
Jh. Hier lernt der Schüler die Musik von Caccini, Peri und Monteverdi
u. a. kennen und erfährt vieles über die Anfänge der Oper und das
Sololied. Der italienische Einfluß auf die nachfolgende
deutsche/englische/französische Barockmusik wird dann aufgezeigt und
die Aufführungspraxis wird dabei gelernt. Angeboten
wird Solo- und Ensemblearbeit mit besonderer Berücksichtigung von
Aufführungspraxis und Stil, ferner gibt es Quellenlektüre und Vorträge
gemeinsam mit anderen Dozenten der Abteilung für Alte Musik, Museums- und
Bibliotheksbesuche. Am Semesterende gibt es ein Abschlußkonzert zum
Schwerpunktthema.
WS 11: Heinrich Schütz und seine Zeit
SS 12: Englische Musik des 17. Jahrhunderts
WS 12: Französiche Musik des 17. JahrhundertsSS 13: Italienische Musik des 17. Jahrhunderts
Edmund Brownless
Gesang (Alte Musik)
Sprechstunde / Beratung: montags, 14.00-14.30, Raum 3019
Literaturliste
ist hier zu finden
Präsenzbibliothek für Alte Musik
Literatur zur deutsche Musik des 17. Jahrhunderts
Einen Band mit Auszügen aus den Traktaten
von Caccini, Praetorius, Kircher, Herbst, Crüger, Bernhard und Mylius u. a.
kann man in der Bibliothek am Konservatorium finden.
Vorträge von Edmund Brownless
Italienische und Deutsche Gesangstraktate des 17. Jahrhunderts verglichen
Auszügen aus Caccini, Praetorius, Herbst, Crüger, Bernhard, Mylius u. a.
Aufführungspraxis/Verzierungen/Gesangstechnik...
mit musikalischen Beispielen
Edmund Brownless (zusammen mit Diez Eichler)Mittwoch, 24. Juni 2009
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"Triller Thriller"
Sängertriller im Barock und Klassik
Vortrag von Edmund Brownless (zusammen mit Diez Eichler)
Mittwoch, 10. März 2010,
Der Triller ist das Gewürz der Musik
Fragen
wie "oben oder unten?", "wie lang?", "welcher Rhythmus?", "welches
Gefühl" u. ä., gehören nicht nur zum Alltag, sondern auch zur
Verzierung der Musik, besonders zur Interpretation des Trillers.
Ein
Triller wird oft möglichst schnell und ohne Emotion gespielt. Jeden
Triller kann man anders machen - mit viel Variation und Ausdruck. Die
Ausführung eines jeden Trillers soll sich nach der harmonischen,
melodischen, rhythmischen oder rhetorischen Situation richten. Jeder
einzelne Triller bei barocken und klassischen Kompositionen soll
besonders und unterschiedlich ausgeführt werden. Der Komponist zeigt
meistens genau was er haben will.
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